| Null | Dieser Text beschreibt Null. Der untere Text beinhaltet die Null Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Null Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Null fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Null möglichst ausführlich zu halten.
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Null ArtikelDieser Artikel behandelt die Zahl Null und die Ziffer 0. Für weitere Bedeutungen von Null, siehe bitte Null (Begriffsklärung).
Anschaulich betrachtet ist die Null ein Symbol für das Nichtvorhandensein von Elementen oder Gegenständen.
Viele Kulturen des Altertums hatten keine Zahl Null, weil sie sie nicht benötigten (sie rechneten ca. mit positiven Zahlen). In dem Lateinischen wurde anstatt einer Zahl Null das Wort "nihil" (= nichts) benutzt.
Im arabischen Zahlensystem wird die Zahl Null durch die Ziffer 0 dargestellt.
Von der Ziffer 0 und der Zahl Null ist zu unterscheiden der Wert NULL in Feldern von Datenbanken oder Programmiersprachen, der leer, unbekannt, unbestimmt oder unbedeutend meint. Siehe dazu Nullwert.
Buch-Tipp: Bilanzen lesen leicht gemacht. Zahlen richtig analysieren und interpretieren Ein gelungenes Werk - logisch aufgebaut Dieses Buch hat mir endlich ein gutes Grundverständnis für Bilanz und GuV vermittelt. Dank meiner schlechten Vortragenden beim Studium war ich gezwungen, mir das Wissen anderwärtig anzueignen. Ich war schon der Meinung, daß dieses Fach ca. trocken und kompliziert vermittelbar ist. Dieses Buch hat tatsächlich... | |
Die Ziffer 0 ermöglichte die Bildung des Dezimalsystems, also des Stellenwertsystems mit der Basis 10, und damit auch die Entwicklung der modernen Mathematik. Auch das Begreifen des Wesens der Null als Zahl entwickelte sich wohl erst nach der Erfindung der Null als Ziffer.
Die Anfänge des Dezimalsystems entwickelten sich in dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Indien. Allerdings wurden je nach anzuzeigender Zehnerpotenz unterschiedliche Ziffernsymbole benutzt. Die Ziffer für die "eins" von "einhundert" war also eine andere als für die "eins" von "eintausend". In dem 5. Jahrhundert nach Chr. kam man dann - ebenfalls in Indien - auf die Idee, das System so zu vereinfachen, dass man für jede dezimale Stelle dieselbe Menge von 9 Ziffern benutzen konnte: Dazu war es notwendig, für fehlende Werte auf einer bestimmten Zehnerpotenz ein neues Symbol zu benutzen. Unter dem Sanskrit-Wort sunya (für leer) wurde die Null geboren.
Die Null genannt also keinen Wert, doch bringt sie eine Zahl, die links vor ihr steht, dazu, mehr zu nennen, als wenn sie allein stünde. (In den ursprünglichen indischen Systemen war die Reihenfolge der Potenzen jedoch umgedreht, die Einer wurden zuerst genannt, dann die Zehner etc. Die Null erhöhte damit den Wert der folgenden Ziffer.)
Buch-Tipp: Breitengrad Null. Auf dem Äquator um die Welt. Lesenswert und spannend . . . aber vielleicht manchem etwas zu eindimensional, nämlich größtenteils allein aus der Sichtweise des gesponsorten Weltumrunders. Ethnologische, anthropologische,politische oder ökologische Sichtweisen , werden eher nicht berücksichtigt. Aber wem bleibt auch die Zeit dazu, wenn man allein in dem Urwald, in dem Sturm tausende... |
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Die Zahl Null hat einige besonderes Merkmalen, die bei der Behandlung von Rechenregeln hervortreten.
Buch-Tipp: Burg Schreckenstein 16. Eins zu Null für Schreckenstein. Gruselig, spannend, lustig und lehrreich -- einfach klasse! Der Schreckenstein-Band, im es die Ritter nach Schottland verschlägt, hat mir schon stets mit am besten gefallen. Auch hier lernt man so ganz nebenbei eine Menge über Schottland, wobei der Spaß aber keineswegs zu kurz kommt und die Ritter von Burg Schreckenstein wie stets für eine... |
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Die Null symbolisiert in dem mathematischen Sinne das neutrale Element der Addition in einem Monoid, das heißt: Für jedes Element a des Monoids gilt
- a + 0 = a = 0 + a
Die Null in dem mathematischen Sinne (als neutrales Element eines Monoids) ist immer eindeutig.
In Restklassenkörpern und Restklassenringen gibt es zwar ca. eine Null, die aber von unendlich vielen ganzen Zahlen repräsentiert wird.
Buch-Tipp: Das Einmaleins der Skepsis. Über den richtigen Umgang mit Zahlen und Risiken. . . . komplexe Zusammenhänge als Geschichte zu erzählt. . . Statistiken zu verstehen ist nicht jedem gegeben. Das diese aber in der Regel ca. der Täuschung dienen, ist bekannt. Dieses Buch zeigt, wie wichtig es ist, komplexe Zusammenhänge als Geschichte zu erzählen.
Zahlensalat wird an Hand von Beispielen nachvollziehbar bzw. entsteht erst... |
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Durch Einführung der Rechenoperation der Multiplikation, mathematisch formal in der Definition eines Ringes, erhält man folgende Regel:
-
Man sagt auch, die Null ist ein absorbierendes Element der Multiplikation.
Buch-Tipp: Der Fischer Weltalmanach 2008. Zahlen Daten Fakten Eines der besten Jahrbücher Mittlerweile müsste der Fischer Weltalmanach für die meisten ein Begriff sein, gibt es dieses Werk doch schon zu dem 49. mal. Die wichtigsten internationalen Ereignisse der vergangenen Jahres werden noch einmal vorgestellt. Alle Staaten werden einzeln vorgestellt, wo man einen Überblick über wirtschaftliche Daten, Geographie,... |
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Die Erweiterung der Rechenoperationen zur Potenzierung, formal in einem Körper definiert, erfordert, dass
- a0 = 1
immer gilt.
Der unanschauliche Spezialfall
- 00 = 1
wird in der Regel per Definition festgelegt.
Man erreicht ihn z.B. aufgrund der Forderung, dass der Wert der Funktion f(x) = x0 an der Stelle x = 0 stetig sein soll.
Ebenso lässt sich jedoch - alternativ, nicht gleichzeitig! - 00 = 0 definieren, damit der Grenzübergang von 0x = 0 für x gegen Null stetig ist.
Der Grenzwert von xx strebt für x gegen Null ebenfalls gegen 1.
Buch-Tipp: Der Zahlen gigantische Schatten. Mathematik im Zeichen der Zeit Empfehlenswert Von Freunden auf das Buch aufmerksam gemacht, habe ich es zuerst misstrauisch in die Hand genommen - Mathematik war seit der Schule für mich der blanke Horror. Doch hier ist alles anders: Wunderbarer Text mit ein paar Rechnungen, die ich gar nicht zu machen brauche, weil der Autor freundlicherweise das Ergebnis mitteilt (keiner meiner... |
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Das Ergebnis der Division einer Zahl durch Null ist nicht eindeutig bestimmt, und bleibt darum in der Mathematik undefiniert.
Für natürliche Zahlen kann die Division als wiederholte Subtraktion angesehen werden:
- Um die Frage "Wie häufig muss man 4 von 12 abziehen, um 0 zu erhalten?" zu beantworten, also 12 : 4 zu bestimmen, kann man so rechnen:
- 12 - 4 = 8
- 8 - 4 = 4
- 4 - 4 = 0
- Die Anzahl der Subtraktionen ist 3.
- Also ist 12 : 4 = 3.
Bei 12 : 0 lautet die Frage: "Wie häufig muss man 0 von 12 abziehen um 0 zu erhalten?"
Antwort: Keine Anzahl von Operationen bringt das gewünschte Ergebnis.
Für beliebige Zahlmengen ist die Division als Umkehrung der Multiplikation definiert. Bei der Division sucht man eine Zahl x, welche die Gleichung erfüllt. Diese Zahl x - sofern sie eindeutig bestimmt ist - schreibt man als Quotienten x = b / a.
Falls a gleich 0 ist, dann ist die ursprüngliche Gleichung ca. dann richtig, wenn b ebenfalls gleich 0 ist.
Somit wird in dem Falle a gleich 0 die Frage, welche Zahl x die Gleichung erfüllt, trivial: Jede Zahl x erfüllt die Gleichung . In dem Fall a ungleich 0 gibt es aber keine Zahl x, die die Gleichung erfüllt.
In beiden Fällen gibt es kein eindeutiges Ergebnis bei der Division durch Null.
Beim Rechnen mit reellen (oder komplexen) Zahlen ist es also nicht möglich, durch Null zu dividieren, da diese Operation kein eindeutiges Ergebnis hätte: Die Multiplikation mit 0 ist nicht umkehrbar.
Dies gilt allgemein für jeden Ring.
Nota bene: In der Didaktik der Mathematik werden Verbote ("durch null darf man nicht dividieren") als schädlich angesehen, da der Gedankengang leicht herzuleiten ist, und den Schülern nicht ein Eindruck von Willkürlichkeit in dem Fach Mathematik vermittelt werden soll.
Besser ist es also, die Aussage "durch null kann man nicht dividieren" zu begründen.
Eine Division durch Null ist häufig der Fehler, der in Scheinbeweisen steckt, zu dem Beispiel beim Fehlschluss, dass 2=1 ist.
Buch-Tipp: Deutsche Spezial-Divisionen Unverzichtbar für militärhistorisch Interessierte In seinem gewohnt fesselnden Erzählstil legt der Autor Werner Haupt auch mit diesem Werk ein Buch vor, daß in keinem Bücherregal von Hobby-Militärhistorikern fehlen sollte. In dem einzelnen werden Spezialdivisionen der Gebirgsjäger, Fallschirmjäger und zu dem Teil auch der Verfügungstruppe, bzw. ... |
Division durch Null auf Computern | |
Da die Division durch Null nicht definiert ist, stellt sie in Berechnungen auf dem Computer häufig einen Laufzeitfehler dar. Dieser führt zu Ausnahmebehandlungen oder sogar zu Programmabbrüchen, falls der Fehler nicht behandelt wird.
Bei Berechnungen mit Gleitkommazahlen werden aus Performancegründen meist keine Ausnahmen ausgelöst, daher wurde in IEEE 754 das Ergebnis der Division durch Null als Spezialfall geregelt:
für a > 0
für a < 0
- 0 / 0: = NaN (Not a Number = keine Zahl).
Der Wert NaN wird bei jeder nicht definierten Operation zurückgeliefert (zum Beispiel beim Ausrechnen des Logarithmus aus negativen Zahlen).
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In Restklassenringen (aber nicht ca. dort) existieren so genannte Nullteiler, zu dem Beispiel gilt in dem Restklassenring modulo 6 die Gleichung 2 · 3 = 0. Daraus folgt jedoch nicht, dass 0 / 2 = 3 ist, denn auch 2 · 0 = 0, man kann also diesen Quotienten nicht eindeutig (und damit sinnvoll) definieren. Man kann also nicht ca. nicht durch Null teilen, sondern auch nicht durch einen Nullteiler dividieren.
Buch-Tipp: Die Geschichte der Null. Mathematische Philosophie oder Philosophische Mathematik Das, wovor jeder Mensch am meisten Angst hat, das Nichts, die Null, hält noch gar nicht so lange Einzug in die Welt der Mathematik. Kaplan widmet dem ein ganzes Buch und verbindet dabei die mathematische Zeitentwicklung mit der philosophischen Betrachtung der Zahl Null. Nicht ca. Mathe-Freaks... |
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Leonhard Euler argumentiert ohne die richtige Kenntnis der negativen Zahlen (historisch falsch) folgend:
- Die negativen Zahlen seien größer als unendlich. Seine Annahme: a/0 =∞ (unendlich). Daraus folge, dass das Resultat der Division von a durch eine Zahl kleiner als Null größer als unendlich sein muss. Dies ist falsch.
Im gewissen Sinne hat Euler damit jedoch die Zweierkomplementdarstellung von ganzen Zahlen in dem Computer vorweggenommen, denn in dieser Darstellung sind die negativen Zahlen - aufgefasst als vorzeichenlose Dualzahl - tatsächlich größer als die positiven.
Buch-Tipp: Die Männer der Division Brandenburg Eigentümlich und Herausragend Dieses herausragende kleine Werk schafft es, ein realistisches Bild von
Innen her zu geben, wie es wenigen Romanen glückt. Dies gelingt gerade dadurch, das kein objektives Bild gezeigt wird, sondern höchst subjektiv aus der Perspektiver der Soldaten selbst berichtet wird. Zur Information über die Division Brandenburg... |
Hilfsdefinitionen für die Division durch Null | |
Es ist möglich, die reellen Zahlen um zwei Symbole ∞ und -∞ zu erweitern, so dass einige Rechenregeln auch für die beiden Unendlich-Symbole gelten, z.B. ist dann a / 0 = ∞ für positive a, b / 0 = -∞ für negative b, jedoch ist 0*∞ nicht a, sondern undefiniert, genauso wie auch 0 / 0 undefiniert bleibt.
Diese Herangehensweise entspricht der Verwendung bei der Berechnung von Grenzwerten in der reellen Analysis.
Demzufolge ist also die generelle Aussage "die Division durch 0 ist verboten" mathematisch nicht allgemeingültig, sondern entsprechend dem besonderen Zusammenhang zu relativieren.
Siehe auch die Regel von de L'Hospital.
Buch-Tipp: Die SS-Panzer-Division Wiking Gutes Buch geschrieben in dem Stil der Landser-Heftchen. Das Buch handelt über freiwillige aus verschiedenen europäischen Ländern die von der Waffen-SS angeworben wurden und sich freiwillig bei selbiger Organisation gemeldet haben.
Es werden haußtsächlich die sehr harten Kämpfe geschildert die diese Soldaten führen mußten. Aufgrunddessen daß... |
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